Hunde aus dem Tierschutz

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mirama
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Hunde aus dem Tierschutz

Beitrag von mirama » 14 Nov 2018 18:01

Bei der Hundesuche stößt man häufig auf Vereine die Hunde aus Spanien vermitteln.
Aus Rumänien, Ungarn, Italien und auch Russland.

Wie ist das mit den anderen Ländern in der EU.

Gibt es auch Vereine, die aus Frankreich oder Belgien vermitteln? ;;66;
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http://www.pro-hund-andaluz.de/

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Aqui
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Re: Hunde aus dem Tierschutz

Beitrag von Aqui » 14 Nov 2018 20:44

Wir - unser Gros ist aus Frankreich, würde ich mal behaupten
"Ich komme gleich wieder" gibt für einen Hund keinen Sinn.
Alles was er weiß ist, dass du fort bist.

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Robby
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Re: Hunde aus dem Tierschutz

Beitrag von Robby » 14 Nov 2018 22:20

Aqui hat geschrieben:
14 Nov 2018 20:44
Wir - unser Gros ist aus Frankreich, würde ich mal behaupten
Ganz vorne...B I N mit Hunden aus Frankreich und Spanien ( und manchmal auch einen Viktor aus Griechenland ;;23; ) ;;22; ;;22;
Christine mit den Fellnasen Melvin, Viktor, Dorito, und tief im Herzen Robby ;;11;

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mirama
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Re: Hunde aus dem Tierschutz

Beitrag von mirama » 14 Nov 2018 22:30

Klar, die Bretönchen sind meist aus Frankreich oder Spanien.

Nur kann ich meinen Mann nicht zu einem Bretonen überreden.

Seiner Meinung zu hibbelig, zu anstrengend und zu viel Jagdtrieb.
( Kann ja nicht ohne Leine laufen)
Ja, ich weis. Alles Vorurteile.
Ich hatte ja Jango, der konnte wunderbar ohne Leine laufen. War aber schon recht hibbelig.
Und kanm als einzigerPflegehund mit der Feuerwehr nach Hause.
Und ich hatte Justi und Leo.( Leo läuft jetzt auch ohne Leine, aber er will auch den ganzen Tag rennen, wollte er füher wenigstens.)

Aber in Frankreich gibt es doch bestimmt auch viele andere Hunde im Tierheim, die ein Zuhause suchen. Gibt es Seiten, auf denen man sich die Kandidaten anschauen kann?
Was, das etwas ruhiger ist, als ein Bretönchen.
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Re: Hunde aus dem Tierschutz

Beitrag von Heike+++ » 14 Nov 2018 23:27

also, in unserer Gegend haben z.B. die Tierheime Viernheim und Sinsheim Kooperationen mit Vereinen in Südfrankreich (www.joshi2.de und https://www.sanscollierprovence.org)

check' doch einfach mal die Tierheime in Deiner Umgebung
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Aqui
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Re: Hunde aus dem Tierschutz

Beitrag von Aqui » 15 Nov 2018 10:34

Vor Jahren habe ich Leute kennengelernt, die auf der Suche nach einem Zweithund waren. Damals hatte Sternenhunde den Wolke Rütter - ich fand, dass das der perfekte Hund für die gewesen wäre..... auch in Bezug auf ihren ersten Hund.

Nein, partout wollten sie keinen Jagdhund, auf gar keinen Fall.

Ergebnis: Wolke konnte überall frei laufen, während ihr dann aus schlechter Haltung übernommener Border-Mix gejagt hat wie die Sau.....

Also zwei von meinen drei Bretonen laufen auch frei.
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Re: Hunde aus dem Tierschutz

Beitrag von Aqui » 15 Nov 2018 10:35

Ich finde, bei einem Vorstehhund kann man sehr gut mit dem Jagdverhalten arbeiten (nie dagegen)
"Ich komme gleich wieder" gibt für einen Hund keinen Sinn.
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Re: Hunde aus dem Tierschutz

Beitrag von Caroline » 15 Nov 2018 15:51

machs wie immer, Bretone als Pflegestelle und dann von alleine laufen lassen. Wirkt fast immer.
Bretonen - was will man mehr?
Caro, Tecla und der Rölli....

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Re: Hunde aus dem Tierschutz

Beitrag von Michaela » 16 Nov 2018 07:59

Also meine 2 Bretonen liefen frei. Jana musste irgendwann an die Leine, weil ihre Schussangst so groß war und bei uns die Woche über täglich Militärübungen stattfinden. Sie lief dann panisch davon. Gejagt hat sie einmal. Twist ist einmal einem Hasen hinterher. Das war's.

Mein angeblicher Hütehund aus Spanien zeigt ein so extremes Jagdverhalten, dass ich ihn kaum ableinen kann und er die Wildschweinschleppe genau so gut abarbeiten kann wie die Münsterländer! Er hat sich an der 5m Leine am Feldrand einen Bock gekrallt. Das ist nicht lustig!

Bei Mila denke ich, dass sie auch irgendwann frei laufen kann.

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Re: Hunde aus dem Tierschutz

Beitrag von deichfelle » 16 Nov 2018 19:24

mirama hat geschrieben:
14 Nov 2018 22:30
Nur kann ich meinen Mann nicht zu einem Bretonen überreden.
Seiner Meinung zu hibbelig, zu anstrengend und zu viel Jagdtrieb.
(Kann ja nicht ohne Leine laufen)
;;69; ,ich besuch euch mal mit Hinnerk, unserer aktionistischen Rennsemmel. DIE ist hibbelig. Danach hält dein Gatte Bretonen für Schlaftabletten....
Wenn man das in die richtigen Bahnen lenkt, ist das gar kein Problem. Selbst dieser Irre pennt Zuhause stundenlang, weil er die richtige Balance aus Aktion & Ruhe bekommt und genau weiß, Äkschn ist nur außerhalb der vier Wände...
https://vimeo.com/195216556

Außerdem sind nicht alle Bretonen hibbelig. Unser bretonisches Pflegeratzefummel ist eher von der gemütlichen Sorte. Bei dem reicht ein langer Spaziergang und der verpennt den Tag. – Außer den Fütterungszeiten natürlich.

Ich weiß, dass bei Vielen das „Ohne Leine laufen“ das Maß aller Dinge, das Nonplusultra, ist, sehe allerdings auch gleichzeitig, dass viele freilaufende Hunde am anderen Ende der lässig um den Hals gelegten Leine regelrechte Problembären hängen haben, die ihre Hunde gar nicht frei laufen lassen dürften, weil die Bindung gar nicht stimmt oder das Wissen um die Kommunikation von Hunden untereinander nicht vorhanden ist und die Vierbeiner sich aufgrunddessen einen feuchten Kehricht um ihre Napfspüler scheren. Will sagen, Ableinbarkeit allein macht einen Hund nicht pflegeleichter.

O.g. Rennsemmel ist 2 Jahre ausschießlich an Leine & Schleppi geführt worden. Den konnte ich bisher immer und aus jeder Situation abrufen (*klopft 3x auf Holz*), aber auch nur, weil wir hart an unserem Verhältnis zueinander gearbeitet haben und uns diese 2 Jahre gegönnt haben.

Mein ehemaliger Hundetrainer ausm Pott hat immer gesagt, dass Spazierengehen für Hunde genauso grottenlangweilig ist wie früher für uns der Sonntagsspaziergang mit unseren Eltern. Hunde wollen Beschäftigung, eine Aufgabe. Wenn sie die haben (und sich nicht selbst fragwürdigen Ersatz dafür suchen müssen) wird Vieles leichter.

Ich habe Jahrzehnte nur Hütehunde gehabt, weil ich mit meinem ersten Hund (vermutlich Brackenmix) so gut wie alles falsch gemacht habe, der zweite selbst mit gutem Hundetraining nicht davon abzubringen war und dachte, dass ich nie wieder Bock auf diese Jagdtriebnummer habe.
Und jetzt erlebe ich seit 3 1/2 Jahren, dass mein Verhältnis zu Hinnerk inniger ist, als es je zu den Plüschraketen war. Die hatten als Hüter ganz andere Macken. Dauerkläffen, Stress mit Fremden, Kinder zurechtweisen, Autos hinterherrennen, alles verbellen, was auch nur in die Nähe des eigenen Rudels kommt... (gesammelte Werke von mehreren Plüschraketen).
Meine Erfahrung ist, dass Hundehaltung immer – ob mit oder ohne Leine – Arbeit ist, dass es aber die schönste ist, die ich mir vorstellen kann. ;;1;
mirama hat geschrieben:
14 Nov 2018 22:30
Aber in Frankreich gibt es doch bestimmt auch viele andere Hunde im Tierheim, die ein Zuhause suchen. Gibt es Seiten, auf denen man sich die Kandidaten anschauen kann?
Hinnerk ist von den Joshis, die oben schon erwähnt wurden. Die vermitteln die unterschiedlichsten Hunde aus Südfrankreich, alle aus der Tötung. Bei denen ist die Fcaebookseite aktueller als die Homepage. Wenn du also FB hast:
https://www.facebook.com/groups/1427861 ... 634956360/
Da findest du Hunde jeden Alters...

Toitoitoi...
Zuletzt geändert von deichfelle am 17 Nov 2018 15:43, insgesamt 1-mal geändert.
Ellen & die Deichfelle Ilvy ;;G; , Hinnerk ;;81;& Pflegehund Paule ;;65;

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